Trainingsmotivation im Winter

In der kalten Jahreszeit ist es manchmal schwer, sich für das Training zu motivieren. Es ist draußen kalt, meistens dunkel und nass. Eigentlich Gegebenheiten, bei denen man am liebsten nur unter einer Decke auf der Couch liegen möchte. Allein schon die Fahrt ins Gym oder zum Verein kann so zur Qual werden. Damit in dieser Zeit aber trotzdem bestmöglich trainiert werden kann, hier einige Tipps diese Zeit besser zu meistern, bis dann wieder der nächste Sommer in Sicht kommt.

Ziele setzen

Das Beste für die Motivation ist es eigentlich immer, sich Ziele zu setzten und auf diese hin zu trainieren. Wenn man es wirklich ernst meint, ist man automatisch immer höchst motiviert. Wie Ihr persönliches Ziel aussieht, müssen Sie selber entscheiden. Wichtig ist es nur Ihre Ziele möglichst genau auszuformulieren und am diese auch auf Papier festzuhalten. Erstrebenswerte Ziele wären zum Beispiel 5kg Körperfett abzubauen, 3 Kg Muskeln aufzubauen, 10 Sekunden schneller zu rudern etc.

Neue Sachen ausprobieren

Um etwas Abwechselung in den Trainingsalltag zu bringen, kann es nicht schaden mal etwas komplett Neues auszuprobieren. Wenn Sie sonst immer Rudern gehen, versuchen Sie es doch mal mit Joggen oder Fahrrad fahren. Wenn Sie sonst immer mit Gewichten Krafttraining machen, versuchen Sie doch mal Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht. Oder einfach mal Sportarten wie Turnen, Klettern, Schwimmen, Skilanglauf oder Skateboarden auszuprobieren. Dadurch werden neue Reize im Körper gesetzt, welche auf Ihre Kraft, Ausdauer und Balance verbessern.

Fortschritte festhalten

Wenn man regelmäßig trainiert, sollte man auch besser werden. Deswegen ist es durchaus sinnvoll mal zu protokollieren, was seine Trainingsergebnisse sind. Wenn man den Fortschritt von Woche zu Woche festhalten möchte, sollte man einmal pro Woche genau das gleiche Training zur gleichen Zeit durchführen. Das bedeutet, dass ich zum Beispiel immer Dienstags 60 Minuten auf dem Ruder-Ergometer fahre. Dann kann ich vergleichen wie viele Meter ich von Woche zu Woche mehr geschafft habe. Wenn ich dann noch mit Herzfrequenzmessung trainiert ist es möglich den Fortschritt noch genauer zu bewerten.

Trainingsgruppe finden

Immer nur alleine zu trainieren kann auf Dauer etwas langweilig werden. Einige gleichartige Trainingspartner wirken sich in der Regel immer positiv auf die Motivation aus. Man kann sich miteinander vergleichen und auch gegenseitig anfeuern. Einfach mal beim örtlichen Lauftreff teilnehmen, einen Freund fürs Training im Studio motivieren, einen Personal Trainer anagieren oder in einen Club eintreten. Es gibt genug Möglichkeiten andere Sportsfreunde zu finden.

An Wettkämpfen teilnehmen

Die meisten Wettkämpfe beim Rudern oder auch in anderen Ausdauer Sportarten finden immer im Sommer statt. Trotzdem gibt es auch im Winter immer wieder Wettkämpfe, an denen man zur Überbrückung zum Sommer teilnehmen könnte. Das können Volksläufe, Indoor Ruderregatten, Schwimmwettkämpfe oder Ähnliches sein. Interessent sind auch Wettkämpfe in Sportarten in denen man sonst nicht so viel trainiert. Diese kann man ja ein einfach nur zum Spaß an der Freude absolvieren.

neues Equipment ausprobieren 

Auch neu errungenes Trainingsequipment kann sich positiv auf die Motivation auswirken. Einfach mal neue Trainingsbekleidung, eine neue Pulsuhr oder neue Hanteln kaufen und schon will man diese mit Sicherheit direkt ausprobieren und steckt schon wieder voller Motivation. Mittlerweile gibt auch sehr viel Apps, mit denen man sein Training abwechslungsreicher gestalten kann. Wenn man diese ausprobiert, hat man direkt wieder mehr Lust aufs Training.

Vitamin D

Gerade im Winter bekommen wir die Sonne nur recht selten zu sehen. Deswegen leiden wir auch dann relativ schnell unter Vitamin D Mangel. Vitamin D wird nämlich nur gebildet, wenn Sonnenstrahlen auf unsere Haut treffen. Dieser Mangel lässt uns leider schnell müde und träge werden, des Weiteren ist man auch anfälliger für Krankheiten. Wenn es möglich ist, sollte man auch im Winter einige Sonnenstrahlen zu erwischen. Trotzdem reicht dies kaum, um den Vitamin D Bedarf zu decken. Deswegen sollte man im Winter möglichst Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Diese lassen uns dann wieder vor Energie strotzen.

Fazit

Auch im Winter kann man sein Training kontinuierlich durchziehen, auch wenn es manchmal schwererfällt als im Sommer. Im Winter kann man durchaus mal etwas Neues ausprobieren und über den Tellerrand hinausschauen, um Abwechselung ins Training zu bringen. Und auch wenn man manchmal schwerfällt, der nächste Sommer kommt bestimmt. Und es ist nun mal so, dass die Sommer Strandfigur im Winter geformt wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.